Mana Pools Nationalpark

Mana Pools Nationalpark

Im Bereich der Uferzone bieten Mahagoni Bäume und Akazien Schatten und Nahrung. Alle sehen aus als wären die Äste auf derselben Höhe beschnitten, die Akazien sehr hoch, die Mahagonibäume deutlich niedriger. Das liegt daran, dass die Elefanten das Laub und die Samenkapseln der Akazien lieben und sie „abweiden“. Die Mahagonibäume rühren die Elefanten nicht an, sie werden von den Buschböcken und Kudus bevorzugt. Auch hier finden sich wieder riesige Baobab-Bäume.

Weiter vom Fluss entfernt findet man riesige Bereiche fast undurchdringlichen Dickichts, „Jesse“ genannt, und darüber hinaus viele Kilometer lichter Mopanewälder, die bis an den Rand des Flusstals reichen. Das ist das Revier der blutsaugenden Tsetsefliegen, die wie Bremsen recht schmerzhaft zustechen.

In der Trockenzeit sind die Tiere auf das Wasser des Sambesi angewiesen, dann ziehen große Büffelherden -eingehüllt in ihre eigene Staubwolke- zum Trinken an den Fluss. Viele Antilopenarten knabbern an den letzten Gräsern und den ersten frischen Blättern. Elefanten wandern gelegentlich über den Zeltplatz und man kann oft Raubtiere beobachten, die ihrer Beute folgen. Mana Pools Nationalpark gehört zum UNESCO Welterbe.